Steinkäuze


Bereits 5-maliger Brutplatz in diesem Kirschbaum

Seit im Jahre 1997 die erste Steinkauz-Brut in der Rodheimer Gemarkung „im Schafsweg-Streuobst“ stattgefunden hat, waren es im Jahre 2000 bereits 3 Brutpaare, die die inzwischen auf 15 angewachsenen Nistkästen bzw. -röhren angenommen hatten. So konnten im Juni 2000 wieder 3 Jungvögel und 1 Altvogel beringt werden; nur – weil zum einen 5 Jungvögel bereits ausgeflogen waren, zum anderen 3 Junge in einer weiteren Höhle für diese Aktion noch zu klein waren (Siehe BERINGUNG (Beringungszentrale Hiddensee anklicken!) auch im INTERNET).

2001:  Aus den 5 Eiern in dieser Nisthöhle sind 4 Junge geschlüpft und bereits  ausgeflogen. In 2 weiteren Brutröhren saßen Mitte Juni noch jeweils 4 Jungvögel.

2002: In dieser Nisthöhle sind im Mai 4 Jungvögel aufgewachsen und ausgeflogen.In 2 weiteren Bruthöhlen waren einmal 5 Eier vorhanden (im Baumgarten) bzw. war erst 1 Ei gelegt worden. Wie sich bei der herbstlichen Kontrolle und Reinigung herausstellte, wurde der Nitkasten mit 1 Ei (im Buschgrund) verlassen, weil sich inzwischen auch Hornissen eingenistet hatten. Als Ausweichquartier wurde der Nistkasten im Apfelbaum gegenüber der Pferdekoppel zu einer erfolgreichen Brut genutzt. Brutplätze 1 bis 3 siehe auf folgender Karte:

Sehr gute Hilfsmaßnahmen für den Steinkauz habe ich im INTERNET unter SCHWEGLER gefunden und am 25.8.2001 kopiert, um es hier darzustellen:

Steinkauzröhren
Typen:
Nr.20, Nr.20A, Nr.21, Schaukelröhre Nr.22

 

Der Steinkauz, eine rund 22 cm kleine, vom Aussterben akut bedrohte Eule, lebt hauptsächlich in Gärten, Streuobstwiesen oder in Wiesen mit Kopfweiden. Seine Hauptnahrung besteht je nach Jahreszeit entweder ausschließlich aus Insekten wie Maulwurfgrillen, Asseln oder aus Mäusen etc. Obwohl seine Lebensräume oftmals noch relativ intakt sind, scheitert seine Ansiedlung meistens an der notwendigen Lebensstätte. Damit kann mit unseren SCHWEGLER-Steinkauzröhren, die es in vier Varianten gibt, Abhilfe geschaffen werden.

Ornithologen empfehlen drei Steinkauzröhren stets in direkter Nachbarschaft zueinander aufzuhängen, da diese für deren späteren Jungtiere, als Nahrungsdepots etc. notwendig sind. Die Überlebenschancen erhöhen sich hierdurch sehr.

Einstreu:
Grobe Säge- oder Hobelspäne, sowie Holz-Sandgemisch ist als Einstreu sehr geeignet. Eine ausführliche Beschreibung und Wartungsanleitung wird bei allen vier Steinkauzröhren jeweils mitgeliefert; selbstverständlich mit den nötigen Alunägeln zur Astbefestigung.

Material:
Alle Röhren sind mit einer Reinigungs- und Kontrollöffnung versehen. Die Röhren bestehen aus einem Holz bzw. Holzbetonring welcher mit Holzleisten und mit einer besandeten Dachpappe ummantelt ist. Einschließlich Befestigungsbändern und Alunägeln.

Montage:
Die Röhre wird auf einen waagrechten Obstbaumast oder in Kopfweiden mit dem Einflugloch zum Baumstamm gelegt. Dies ist aufgrund der Störung Unberechtigter aber auch für den besseren Anflug der Steinkauz von großer Bedeutung.


Typ Nr. 20 ohne Marderschutz [
Bestell-Nr.00240/2]
Außenform: rund
Länge: 83 cm
Brutinnenraum: Durchmesser 18 cm
Fluglochweite: 63 mm

Typ Nr. 20A mit Marderschutz[Bestell-Nr.00241/9]
Durch zwei entgegengesetzte interne Einschlupflöcher ist dieser Höhlentyp mardersicher.
Außenform: rund; wie Nr. 20
Länge: 83 cm
Brutinnenraum: Durchmesser18 cm
Fluglochweite: 65 mm

Typ Nr. 21 mit Marderschutz + Drainage
[
Bestell-Nr.00242/6]
Durch zwei entgegengesetzte interne Einschlupflöcher ist auch dieser Höhlentyp mardersicher
Außenform: viereckig
Länge: 83 cm
Brutinnenraum: 13x18 cm
Fluglochweite: 65 mm

Typ Nr. 22 Steinkauzröhre (Schaukelröhre)
mit Marderschutz durch organischen Geruchsstoff
[
Bestell-Nr.00243/3]
U
nsere Schaukelröhre weist folgende fünf innovativen Besonderheiten gegenüber den drei vorgenannten Röhren auf:

1.
Querschnitt ist ein Viertelkreis.
2.
Durch die Konstruktion der beiden Dachflächen gibt es unter dem First über die gesamte Länge einen Luftschlitz, welcher zur Belüftung sehr wichtig ist.
3.
Große seitliche Reinigungs- und Kontrollöffnung durch Abnahme einer Dachseitenhälfte.
4. Mittels eines ausziehbaren Stahlrohres wird die optimale Aufhängung der Schaukelröhre auch an Bäumen erreicht, die sonst durch ihre Aststellungen und Größen einer herkömmlichen Röhre keinen Platz bieten würden. Beispielsweise bei einem hochstämmigen Birnbaum.
5.
Marderabwehr erfolgt durch einen Geruchsstoff. Dieser Abwehrstoff enthält keinerlei Gifte und keine anorganischen Chemikalien.

Außenform: dreieckig, Querschnitt Viertelkreis (r = 16 cm)
Länge: 93 cm
Fluglochweite: 64 mm
Verdunstungsstoff als Marderschutz: Mitgeliefert werden 50ml in einem Fläschchen. 

Pro Jahr werden ca. 10 ml benötigt.

Steinkauz

Steinkauz-Jungtiere in Nr.22

Steinkauzröhre Typ Nr. 20

 

Steinkauzröhre Typ Nr. 20A

mit integriertem Marderschutz (rechts)

 

Steinkauzröhre Typ Nr. 21

mit integriertem Marderschutz (rechts)

 

Schaukelröhre Typ Nr. 22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ó 2000

 

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