Anmerkung: Zu
NISTKASTENBAU bitte bis zum Ende rollen!
Siebenschläfer
Bei der Kontrolle und Reinigung der Steinkauz-Röhren und -Kästen wurden diese beiden Steinkäuze angetroffen
Höhlenbrüter-Bericht Rodheim-Bieber und Vetzberg für
2001 (Presseartikel)Für die Gemarkung Rodheim-Bieber und Vetzberg hat der Vogelschutzbeauftragte Karl Herrmann
nun die Ergebnisse der Bruten in den künstlichen Nisthilfen für 2001 zusammengestellt.
Die Zahlen im einzelnen (Vogelart/Brutpaare):
Kohlmeise 51
Blaumeise 20
Tannenmeise 2
Feldsperling 20
Haussperling 3
Star 20
Kleiber 2
Baumläufer 2
Gartenrotschw. 1
Wespe/Hummel 1
Mäuse 4
Siebenschläfer 4
3 Brutpaare Stare hatten sich in Steinkauz-Kästen eingenistet während 1 Baumläufer in einem
Fledermaus-Kasten(sein Nest quer gebaut) brütete. Der nasskalte Mai war schuld daran, dass
in vielen Nistkästen bei der herbstlichen Reinigung verhungerte Jungvögel vorgefunden wurden,
sagt Karl Herrmann. An der schlechten Witterung lag es auch, dass im Vetzberger Burgturm die
Erstbrut der Turmfalken nicht durchkam; dafür flogen bei der zweiten Brut aber zwei Jungvögel
aus. Auch die Mäusebussard-Bruten litten unter Futtermangel, denn es flog im Gailschen
Wäldchen ebenso nur ein Jungvogel aus wie in den fünf restlichen beobachteten Revieren.
An der Burg Vetzberg brüteten sieben Paare der seltenen Dohlen und auch die Mauersegler
waren wie in den Vorjahren mit etwa zehn Brutpaaren vertreten. In den Kästen bzw. Röhren für
den auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten stehenden Steinkauz gab es drei erfolgreiche
Bruten. Während im Schafsweg-Streuobst vier Jungvögel bereits Ende Mai ausgeflgen waren,
brüteten zu dieser Zeit im Buschgrund und im Vetzberger Baumgarten noch zwei Paare auf
jeweils vier Eiern, wie sich bei der jetzigen Kontrolle herausstellte, erfolgreich. Wie Karl
Herrmann feststellen konnte, benutzten die drei Brutpaare insgesamt zehn Nistkästen; die
nicht zur Brut benötigten waren Tagesschlaf- und Ruheplätze. So wurden jetzt im Herbst zwei
Steinkäuze angetroffen, wovon ein Vogel einen Ring trug. Die Beringung wurde in den
vergangenen Jahren bei zwei Bruten durch den Experten Rainer Holler für die Vogel-
schutzwarte Helgoland vorgenommen.
Erheblichen Schaden hat um den Rodheimer Waldsportplatz ein Waschbär angerichtet,
der bei der Nahrungssuche mehr als 30 Nistkästen „geplündert" hat.
Nach Abschluss der diesjährigen Kontroll- und Reinigungsarbeiten gibt Karl Herrmann
unumwunden zu, dass es ihm in zunehmendem Alter schon schwerer fällt, die über 230
künstlichen Nisthilfen, darunter 15 Steinkauz-, 3 Schleiereulen-, 8 Turmfalken und etwa
20 Fledermaus- und Hornissen-Kästen, allein zu betreuen, und er erhofft sich aus den mehr
als 250 Biebertaler NABU-Neumitgliedern aktive Mitarbeiter.
N I S T K A S T E N B A U
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I n einer Zeit zunehmender Bodenversiegelung, sich ausweitender Siedlungsflächen mit sterilen Parkanlagen und einer damit verbundenen Abnahme naturnaher Habitate in jahrhundertealten Kulturlandschaften schwinden die Nistmöglichkeiten für höhlen- und nischenbrütende Vogelarten.Neben dem vorrangigen Erhalt noch vorhandener Lebensräume kommt langfristigen Maßnahmen wie dem Anlegen von Brutbiotopen (z.B. Streuobstwiesen und Wallhecken), aber auch kurzfristig dem Bereitstellen künstlicher Nisthilfen in besiedelten oder bewirtschafteten Gebieten eine besondere Bedeutung zu. Schon seit Jahrhunderten ist der Mensch bestrebt, Nisthilfen (z.B. Wagenräder, Eulenlöcher, offene Stallfenster) für Vogelarten anzubieten. Zum einen verstärken Vögel die `biologische Schädlingsbekämpfung` (Singvögel als Vertilger von `Schadinsekten`, Eulen als Mäusejäger). Zum anderen besitzen viele Vogelarten für den Menschen einen Symbolcharakter (Storch und Schwalbe als Glücksbringer). Zunehmende Bedeutung hat auch der Aspekt der Naturbeobachtung, der bei Kindern ein Umweltbewusstsein fördert. Nistkästen aus Holz oder Holzbeton sind eine Variante der Bruthilfen für Vögel, die aber auch den Fledermäusen, Bilchen (Nachttiere wie Sieben- und Gartenschläfer) und Hautflüglern (Hummeln, Hornissen) nützen. Die Kästen werden dort eingesetzt, wo die natürlichen Nestbaugrundlagen fehlen, der Lebensraum aber dennoch ausreichend Nahrungsmöglichkeiten bietet. Eine höhere Siedlungsdichte von Vögeln unterstützt die Reduzierung von Insekten und deren Larven, also von Käfern, Schmettelingen, Fliegen, Mücken und Schnaken. Dies schließt auch schutzwürdige Formen ein, alledings sorgt in der Regel schon die Revierverteidigung der Vögel dafür, dass die Insektenbestände nicht gefährdet werden. Dass z.B. Segelfalter vom Aussterben bedroht sind, ist überwiegend auf die Vernichtung von Futterpflanzen durch Entwässerungsmaßnahmen, auf den Pestizideinsatz und die Schlegelmahd zurückzuführen. Auf dieser Seite werden Hinweise zum Umgang und zum Bau gängiger Nisthilfen aus Holz gegeben, die mit relativ geringem Materialaufwand hergestellt werden können.
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Wie viele Kästen? Welches Material? Welche Maße, welcher
Aufbau? Wann und wie ist der Kasten zu
reinigen? Wo, wie und wann sind Nistkästen
anzubringen? Welchen Vögeln kann man Nisthilfen
anbieten (Beispiele)?
Höhlenbrüter
BEZUG von
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Literatur
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